Schild und Serienschild


Text & Schilderstellung für Schild & Serienschild

Schild und Serienschild – Text & Schilderstellung für Schild & Serienschild


Schildeingabe

Arbeitsgrenzen (Schildgröße)
Verwendung der Layer und Fräswerkzeuge
Die Schildeingabe
Fräsdaten exportieren
Ergänzende Informationen zur Schildeingabe
Steuerzeichen für die Texteingabe
Laufende Nummer
Texteingabe im Editor
Sonderzeichenauswahl
Wortabstand (Space)
Anklicken einer neuen Textzeile mit dem Cursor
Zeichensatzauswahl (Font)
Anwählen der Texteingabe im CAD
Text aus Datei
Serienschildeingabe
Arbeitsgrenzen (Materialgröße)
Verwendung der Layer und Fräswerkzeuge
Die Serienschildeingabe
Eingabe der Schild Daten
Steuercode
Text editieren
Unformatierte Eingabe
Formatierte Eingabe
Textvariable für Matrix benutzen
Texte übernehmen
Textliste erzeugen
Matrix erzeugen
Beispiel für Textmatrix
Fräsdaten exportieren

Serienschild – Matrix für runde Marken

Schildeingabe

Mit dem Funktionen im Textmodul lassen sich Schilder am Grafik Bilschirm setzen und editieren. Die Schilder können für eine spätere Wiederverwendung gespeichert, in die Vektorgrafik übernommen oder in verschiedenen Formaten exportiert werden. Sie können Schilder mit bis zu 900 Zeilen, die jeweils bis zu 100 Zeichen enthalten, erstellen.

Programm einstellen.

Sollten sich noch Daten der letzten Arbeiten im Programm befinden, dann sichern Sie diese mit Datei . speichern oder speichern unter. Danach löschen Sie alle Datenspeicher mit Datei . Neu.

Arbeitsgrenzen (Schildgröße)

Stellen Sie Ihren Arbeitsbereich in Layout . Grenzen auf die gewünschte Schildgröße ein.

Beispiel: Abmessung von X=150mm x Y=100mm.

Die Eingabe der Grenzen ist universell ausgelegt. D.h. der Bezugspunkt der Bearbeitung (Nullpunkt) kann beliebig angeordnet werden.

Beispiel Nullpunkt

links unten: 

Beispiel Nullpunkt

links oben:

Beispiel Nullpunkt 

zentrisch:

Rahmen x0 = 0mm Rahmen x0 = 0mmRahmen x0 = -75mm
Rahmen y0 = 0mmRahmen y0 = -100mmRahmen y0 = -50mm
Rahmen x1 = 150mmRahmen x1 = 150mmRahmen x1 = 75mm
Rahmen y1 = 100mmRahmen y1 = 0mmRahmen y1 = 50mm

Eingaben für Arbeitsgrenzen einstellen

 

Rahmen:
Arbeitsgrenzen links-unten(0) bis rechts-oben(1). Die Eingabe der Arbeitsgrenzen bezieht sich auf die Nullpunktauswahl (rechts neben der Eingabe). Bei Nullpunktwahl (9Punkte im Rahmen), werden nur die Werte für Breite dx und Höhe dy eingegeben. Bei Nullpunktwahl außerhalb des Rahmens, werden alle Werte für links – unten bis rechts – oben erwartet.
mit Nullpunktmarke [J/N]:
Bei ‚JA‘ wird die gelbe Nullpunktmarkierung gezeigt.

mit Zentrierkreuz [J/N]:
Bei ‚JA‘ wird ein Kreuz in der Rahmenmitte gezeigt.

mit Schildrahmen [J/N]:
Bei ‚JA‘ wird der (Schild-) Rand gezeigt.

Rand:
Zu den Arbeitsgrenzen kann ein Rand bestimmt werden der zum Textsatz verwendet wird. Positive Randwerte: Relativer Rand in % für Schilder (empfohlene Einstellung). Negative Randwerte: Absoluter Rand in mm.
Grafik max:

Die Arbeitsgrenzen (Rahmen) auf vorhandene Grafik einstellen.

Grafik zentrieren:

Grafik in den Rahmen zentrieren.

Rahmen zentrieren:

Den Rahmen und die Grafik zum Nullpunkt zentrieren.

Grafik verschieben:
Die Grafik im AktLayer manuell verschieben. Hier ist auch ein manuelles Nesting möglich (Fräsobjekte layerorientiert zur Verschnittoptimierung anordnen). – Zum Verschieben wird der Rahmen gestrichelt und die Wege durchgezogen (bis max. 20000 Pkte.) mitgezeichnet. Objekte (Fräswege im Layer) werden mit um +/-30� gedreht. Texte werden nicht mitgedreht.

Verwendung der Layer und Fräswerkzeuge

Das Programm arbeitet Layern, d.h. mit verschiedenen Arbeitsbereichen. Alle Layer sind gleichwertig. Eine Arbeit kann in einem beliebigen Layer oder in mehreren Layern eingegeben werden.

Wählen Sie den Layer 0 mit dem Hilfsmittel als aktuellen Layer (AktLayer).

Die Auswahl erfolgt durch anklicken des gewünschten Layers. Die Zahlenwerte z.B. (0 412/1) zeigen:

  • Layernummer (0),
  • Anzahl der Stützpunkte im Layer (412Pkte.),
  • Anzahl der Textzeilen (1).

Layerauswahl

Durch Anklicken des Zeichenelementes neben der Layeranzeige kann die Grafik für diesen Layer auf mitzeichnen ‚inaktiv‘ (=weiß) oder ‚aktiv‘ (=Layerfarbe) geschaltet werden. Lassen Sie den Layer zunächst aktiv.

Für alle Gravierbearbeitungen benötigen Sie mindestens ein Fräswerkzeug. Für einfache vertiefte Gravuren ohne Fräseroffsetberechnung können Sie mit Layerwerkzeugen arbeiten. Layerwerkzeuge sind die ersten 50 Werkzeuge der Werkzeugbibliothek. Diese werden den Layern zugewiesen. D.h. Werkzeug #0 wird mit Layer #0, Werkzeug #1 mit Layer #1 u.s.w. verwendet. Die Verwaltung der gesamten Werkzeugbibliothek erfolgt im Menü Extras mit Werkzeugeingabe. Eine verkürzte Bedienung erhalten Sie mit Anklicken des Hilfsmittels . Eine komplette Beschreibung der Werkzeugeingabe erhalten Sie in der Allgemeinen Anleitung CAD unter Die Werkzeugeingabe.

Werkzeugeingabe.

Für ein einfaches Schild wird für den AktLayer ein Gravier – Werkzeug benötigt. Einige typische Werkzeuge sind vordefiniert. Dazu wählen Sie in der Werkzeugeingabe und Gravierstich. FrS 0,15mm.

Die Schildeingabe

 

Schildgrafik.

Die Texteingabe erreichen Sie mit Text . edit Zeile.

Der Bildschirm enthält folgende Hauptbereiche

    • Eingabezeile (oben, weißer Hintergrund) mit eingegebenen Text und Steuerzeichen für die aktuelle Textzeile.
    • Hilfsmittel (Grafikeinstellungen, Parameter, Hilfe, Layerauswahl u.s.w.).
    • Grafikbereich mit Textzeile und evtl. Grafik.
  • Menü für die Texparameterauswahl. Alle Einstellungen zur Textzeile werden hier vorgenommen.
Eingabebeispiel:

Geben Sie die Startposition der ersten Zeile mit dem Cursor im Arbeitsbereich Oben, Mitte ein – eine genaue Positionierung ist jetzt noch nicht nötig. Stellen Sie Font: G4200312, Höhe: 5.000mm und Modus: Unten, zentriert ein (siehe Bild). Geben Sie den Text ein.

Textanpassung.

Mit Anpassung . Höhe + Breite wird der Text in den inneren Rahmen eingepaßt. Damit ist die Gravur komplett eingegeben. Wechseln Sie jetzt mit zurück zum CAD.

Fräsdaten exportieren

überprüfen Sie mit dem Hilfsmittel die Daten. Sie erhalten eine Draufsicht der breiten Fräserspur. Für dieses Hilfsmittel ist eine korrekte Eingabe der Werkzeuge nötig.

Exportieren Sie Ihre Fräsdaten mit Datei . direct mill. Der erste Export sollte immer über direct millerfolgen. Alle weitere Exporte können auch über das Hilfsmittel direct mill Auto (Auto Export)erfolgen. Auto Export verwendet immer den zuletzt verwendeten Exportweg.

Exportauswahl

Da sich derzeit keine anderen Daten in den Layern befinden, müssen die unbenutzten Layer zum Export nicht ausgeschaltet werden. Quittieren Sie das Fenster also mit Export. Das Programm öffnet daraufhin das Exportmenü. Hier können Sie einen der Exportfilter auswählen. Wählen Sie jetzt DIN/ISO, den gewünschten Exportfilter und OK.

 

Die gespeicherten ISO-Daten können Sie sich mit dem Texteditor ansehen. Wechseln Sie dazu zurück in das CAD. Wählen Sie hier Extras . TextEdit. Wählen Sie die zuvor erzeugte Datei aus und öffnen Sie die Datei mit OK oder einem Doppelklick.

Ergänzende Informationen zur Schildeingabe

Steuerzeichen für die Texteingabe

In der Textzeile können Steuerzeichen (Text Effekte) verwendet werden. Text Effekte werden immer nur für das aktuelle Schild eingestellt. Wird ein anderes Schild geladen, so werden die darin befindlichen Text Effekte mitgeladen. Wird das Schild mit Neu oder mit lösche Text gelöscht, so werden die Text Effekte auf den Ausgangszustand gesetzt. Werte für die Zeichenänderungen können unter Eingabeparameter . TextEffekt eingestellt werden.

<Alt Z>:Laufende Nummer Ein-/Aus.
<Alt X>:Zeichenspazionierung nach rechts.
<Alt Y>:Zeichenspazionierung nach links.
<Alt G>:Alle nachfolgenden Zeichen größer darstellen.
<Alt K>:Alle nachfolgenden Zeichen kleiner darstellen.
<Alt H>:Alle nachfolgenden Zeichen bezogen zur Grundlinie höher anordnen.
<Alt T>:Alle nachfolgenden Zeichen bezogen zur Grundlinie tiefer anordnen.
<Alt V>:Alle nachfolgenden Zeichen in ihrer Breite verzerren.
<Alt N>:Alle nachfolgenden Zeichen werden um den angegebenen Winkel schräggestellt.
<Alt S>:Alle folgenden Zeichen werden gesperrt.
<Alt P>:Folgenden Zeichen werden auf einer schrägliegenden Grundlinie angeordnet.
<Alt E>:In Editor wechseln. Einstellung Block: Nur mit akt. Block. Zeile: Mit allen Zeilen.
<F5>Sonderzeichenauswahl.
<Ctl Pos1>:Texteingabe in 1. Textzeile.
<Ctl Ende>:Texteingabe in letzte Textzeile.
<Ctl Y>:Textzeile löschen.
<Esc>:Texteingabe beenden.

Laufende Nummer

Eine Laufende Nummer wird mit der Tastenkombination <Alt Z> eingeleitet und beendet. In jeder Textzeile ist jeweils nur eine Laufende Nummer erlaubt. Mit jedem Export (direct mill oder Export Grafik) werden die Laufenden Nummern um den im Parameter Eingabeparameter . TextEffekt. Inc Laufende Nummer +/-99999: angegebenen Betrag inkrementiert oder dekrementiert.

Die Eingabe von führenden Nullen in der Laufenden Nummer ist erlaubt. Ein Zahlenüberlauf (Grenzwert) wird nicht geprüft.

Beispiele für Laufende Nummer (‚_‘ = ):

_009_inkrementiert -> 010
_999_inkrementiert -> 1000
_-100_inkrementiert -> -99
_-1_inkrementiert -> 0
_+1234_inkrementiert -> 1235
+_1234_inkrementiert -> +1235

Texteingabe im Editor 

Mit dem Windows – Editor können sowohl externe Textdateien eingelesen, als auch Texte über die Zwischenablage übernommen werden. Sind Texte über das Dateimenü des Editors eingelesen worden, dann müssen diese zur übernahme in die Datei ‚HS05.TMP‘ gespeichert werden. Die Datei ‚HS05.TMP‘ befindet sich im Hauptverzeichnis des Fräs-/Gravierprogrammes .

Die Texteingabe im Editor ist abhängig von der Eingabeeinstellung Block / Zeile.

Einstellung Block:Nur die im aktuellen Block befindlichen Textzeilen werden in den Editor übernommen und bearbeitet.
Einstellung Zeile:Alle Textzeilen werden übernommen und können bearbeitet werden.

Soll ASCII/ANSI Text aus einem anderen Windows Programm übernommen werden, empfehlen wir folgende Vorgehensweise:

  1. Aktivieren Sie das Programm aus welchem Sie Text übernehmen wollen. Markieren Sie den Text und übernehmen diesen in die Windows Zwischenablage.
  2. Wählen Sie in der Textzeilen – Eingabe die korrekte Einstellung Block (nur Text für aktuellen Block übernehmen) oder Zeile (Text für alle Zeilen übernehmen) und die gewünschte Textzeile. In der Texteingabe wählen Sie <Alt E>. Sollte der Editor nicht gestartet werden, dann befinden Sie sich in der Menüauswahl. In diesem Fall aktivieren Sie die Textzeilen – Eingabe durch Anklicken der Textzeile.
  3. übernehmen Sie den markierten Text aus der Zwischenablage in den Texteditor.
  4. Beenden Sie den Texteditor. Die Abfrage ‚Aktuelle änderung speichern‘ (in ‚HS05.TMP‘) mit ‚JA‘ bestätigen. Soweit im Editor kein anderer Dateiname eingeben wurde, bleibt die Datei ‚HS05.TMP‘ voreingestellt und muß nicht erneut eingegeben werden.

Sonderzeichenauswahl .

In der Textzeilen – Eingabe können Sie mit <F5> die Zeichenauswahl öffnen. Durch einfaches Anklicken eines Zeichens mit dem Cursor lässt sich jedes gelistete Zeichen auswählen.

Wortabstand (Space).

Die Breite des Leerzeichens (Space) kann mit Eingabeparameter . TextEffekt . Wortabstand (Space) eingestellt werden. Bei 100% werden die Abstände aus dem Zeichensatz verwendet. Werte > 100% vergrößern den Wortabstand.

Anklicken einer neuen Textzeile mit dem Cursor.

Während der Texteingabe im Menü edit können vorhandene Textzeilen angeklickt oder neue Textzeilen an freien Positionen erzeugt werden. Wird beim Anklicken keine vorhandene Textzeile gefunden, dann wird der Cursor auf die angeklickte Position gesetzt und das Programm wartet auf die Eingabe einer absoluten Zeilenbezugsposition (wie bei Eingabe der 1. Textzeile).

Zeichensatzauswahl (Font).

Nur Zeichensätze, die in der Dialogbox gelistet sind, können ausgewählt werden. Zur Dateiauswahl den Dateinamen anklicken. Ein Doppelklick oder OK startet den Ladevorgang. Bei nur einmaligem Anklicken wird im grafischen Fenster eine Auswahl der Zeichen gezeigt.

Die mitgelieferten Zeichensätze werden nach ihrem ersten Buchstaben im Fontnamen unterschieden:

G..: Schriften für vertiefte Gravur.

F..: Outline Schriften zum Freiräumen.

Es werden nur Zeichensätze im HZE – Format gelistet, die zuvor installiert worden sind. Das Programm installiert die Zeichensätze bei seinem ersten Start automatisch, wenn die Zeichensätze zuvor in das aktuelle Verzeichnis (in dem sich das Programm befindet) geladen wurden. Bei späteren änderungen, wie Importieren eines Zeichensatzes, Löschen, Statusänderung u.s.w., muß diese Installation vom Anwender mit Font Edit . Import Font . installiere HZE gestartet werden.

Die Zeichensatzliste können Sie mit installiere HZE wahlweise nach Dateinamen oder den eingetragenen Fontnamen sortieren.

Anwählen der Texteingabe im CAD

Die Texteingabe wird üblicherweise über das Menü mit Text . edit Zeile aktiviert. Wird in einer Grafik gearbeitet, welche sowohl Vektorgrafik als auch Textzeilen im AktLayer enthält, kann mit Anklicken der Textzeile und gleichzeitigem Drücken der Taste direkt in die Textzeilen – Eingabe gewechselt werden.

Text aus Datei.

Mit Text aus Datei können sowohl externe ASCII – Textdateien eingelesen, als auch Texte über die Zwischenablage übernommen werden. Sind Texte über das Dateimenü des Editors eingelesen worden, dann müssen diese zur übernahme in die Datei ‚HS05.TMP‘ gespeichert werden. Die Datei ‚HS05.TMP‘ befindet sich im Programmverzeichnis.

Funktionen in Text aus Datei.

lösche Text + Param:

Löscht alle vorhandenen Textzeilen (Texte + Zeilenparameter).

lösche Textzeilen:

Löscht nur die Texte, nicht aber die Zeilenparameter (Text – Einstellungen). Die Texte werden durch ein SPACE ersetzt. Damit bleiben die Textzeilen erhalten und können später wieder mit neuem Text gefüllt werden.

Texte ersetzen:

Die Textzeilen werden mit den Texten einer ASCII/ANSI – Datei gefüllt. Die Zeilenparameter (d.h. die Textanordnungen) bleiben unverändert. Textzeilen, für die keine Texte in der Datei vorhanden sind, werden mit SPACE gefüllt und bleiben damit erhalten.

Texte importieren:

Eine ASCII/ANSI – Textdatei wird geladen und an die vorhandenen Texte angebunden.

Text editieren:

Im Windows – Editor werden die vorhandenen Texte angezeigt. Diese Texte können editiert, Texte eingelesen, Texte aus der Zwischenablage übernommen werden u.s.w. Vor dem Verlassen des Texteditors müssen die Texte in die Datei ‚HS05.TMP‘ gespeichert werden.

Texte aus Word, Corel oder anderen Windows – Programmen können im ANSI/ASCII – Code übernommen werden. Texteinstellungen wie Font, Größe, Aussehen werden nicht übernommen. Zur einfachen Text – übernahme empfehlen wir folgende Vorgehensweise:

Wenn ein neues Schild erstellt werden soll:

    • Text Aus Datei . lösche Text.
  • Text aus Datei . Text editieren.
  • Im Editor den Text aus der Windows Zwischenablage mit einfügen und den Texteditor beenden. Die Abfrage ‚Aktuelle änderung speichern‘ (in ‚HS05.TMP‘) mit ‚JA‘ bestätigen. Soweit im Editor kein anderer Dateiname eingeben wurde, bleibt die Datei ‚HS05.TMP‘voreingestellt und muß nicht erneut eingegeben werden.

Wenn die Texte in einem vorhandenen Schild ersetzt werden sollen:

    • Text Aus Datei . Texte ersetzen.

Serienschildeingabe

Mit Serienschilder können Listen- und Matrix – Schilder sehr wirtschaftlich erzeugt werden. Mit diesem Modul sind folgende Variationen möglich:

TextlistenJedes Schild enthält eigenen Text und evtl. eine laufende Nummer.
TextmatrixDie Schilder enthalten gleichen Text, Textvariablen und laufende Nummern.

Mit dem Modul werden Textzeilen erzeugt, die im Textmodul verändert und wie bisher weiterbearbeitet werden können.

Grenzen der Serienschildeingabe:

  • Max. 10 Textzeilen in einem Block.
  • Insgesamt max. 4000 Textzeilen.
  • Erlaubt sind nur gerade Textzeilen (Radius = 0, Neigung = 0).

Arbeitsgrenzen (Materialgröße)

Sollten sich noch Daten der letzten Arbeiten im Programm befinden, dann sichern Sie diese mit Datei . speichern oder speichern unter. Danach löschen Sie alle Datenspeicher mit Datei . Neu.

Stellen Sie Ihren Arbeitsbereich in Layout . Grenzen auf die gewünschte Materialgröße ein. Im Gegensatz zum einfachen Schild werden hier die Materialabmessungen (Gesamt Arbeitsgröße) eingegeben.

Beispiel: Abmessung von X=300mm x Y=200mm.

Beispiel Nullpunkt links unten:

Rahmen x0 = 0mm

Rahmen y0 = 0mm

Rahmen x1 = 300mm

Rahmen y1 = 200mm

Eine Beschreibung der Arbeitsgrenzen – Eingabe erhalten Sie unter Schildeingabe . Arbeitsgrenzen (Schildgröße).

Verwendung der Layer und Fräswerkzeuge.

Das Programm arbeitet Layern, d.h. mit verschiedenen Arbeitsbereichen. Alle Layer sind gleichwertig. Eine ausführliche Beschreibung der Layerauswahl erhalten Sie unter Schildeingabe . Verwendung der Layer und Fräswerkzeuge.

Die Serienschildeingabe

Mit dem Serienschildmodul werden mehrere kleine Schilder auf einer größeren Tafel innerhalb der  (Arbeitsgrenzen) erzeugt.

 

Die Schildeingabe gliedert sich in 3 Bereiche:

  • Eingabe der Schild Daten.
  • Texteingabe und zuvor evtl. Anpassung des Steuercodes.
  • Textliste oder Matrix erzeugen.

Die Texteingabe erfolgt über einen Editor. Mit Serienschilder werden Textzeilen erzeugt, die im Textmodul auch noch verändert oder weiterbearbeitet werden können. Eingegeben werden die in Schild Daten vorgegebenen Textzeilen je Block. Leere Textzeilen werden auf dem Schild ausgelassen, alternativ kann mit ‚.p‘ am Zeilenanfang auf den nächsten Block weitergeschaltet werden.

Das Serienschild – Modul holt die Texte für die Schilder immer aus der Datei SERTXT.TXT. Wenn Sie den Editor öffnen, wird diese Datei automatisch in den Texteditor geladen. Wenn Texte im Editor aus einer Datei übernommen werden, dann müssen Sie diese für das Serienschild – Modul in die Datei SERTXT.TXT speichern. Zur Datenübernahme wählen Sie Dateiauswahl . speichern unter [Programm-Verzeichnis\]SERTXT.TXT.

Laufende Nummern werden mit dem in Eingabeparameter . TextEffekt . Inc Laufende Nummer eingestellten Wert addiert.

Eingabe der Schild Daten.

Block Breite/Höhe:Abmessung des einzelnen Schildes. Die Abmessung muß deutlich kleiner als die Arbeitsgrenzen gewählt werden.
Rahmen Abstand X/Y:Evtl. zusätzlicher Abstand der Einzelschilder. Z.B. Abstand zum Ausfräsen.
Rand links/unten/ rechts/oben:Rand, der vom Text nicht überschritten werden soll.
Ausrichtung (Modus):Textausrichtung.
Block Anzahl:Anzahl der Schilder, die auf einer Tafel erzeugt werden sollen.
max. Blockzeilenzahl:Max. Anzahl Textzeilen je Einzelschild (max. 10 Zeilen).
Schildrand fräsen:Optionale Einstellung zum gleichzeitigen Ausfräsen der Schilder. Das Ausfräsen kann mit einem eigenen Werkzeug erfolgen. Auf alle Fälle sollten die Ausfräs – Bewegungen in einen eigenen Layer (Rand Werkzeug #) gespeichert werden. Der Layer sollte dem Gravurlayer folgen (# Fräslayer > # Gravurlayer).
Rand Werkzeug #:Auswahl des Ausfräs – Werkzeuges, wenn Schildrand fräsen aktiviert wurde.
Stil –

Text Werkzeug #:

Texteinstellungen. Für alle Texte werden gleiche Einstellungen verwendet.

 

Mit Eingabe der Schild Daten werden die max. erzeugbaren Schilder mit Max. Schildzahl =angezeigt.

Steuercode

Die Steuercode ‚‚ und ‚%~ ‚ an landesspezifische Editoren anpassen. Je nach installierter Sprache sind unter Windows die vorgeschlagenen Steuercodes nicht benutzbar. Für diesen Fall kann hier ein eigener Code bestimmt werden.

Text editieren.

Aktivierung eines Texteditors zur Eingabe der Schild – Texte. In der Textliste sind Punktbefehle möglich. Diese Befehle beginnen mit einem Punkt ‚.‘ an der ersten Stelle in der Zeile. Zeilen mit Punktbefehlen werden nicht graviert.

..(Kommentar) Diese Zeile dient als Anmerkung.
.p(Blocktrennung) Nach dieser Markierung beginnt ein neues Schild.

In der Textliste sind folgende Steuerbefehle möglich:

�  = Laufende Nummer – kann sowohl für Textlisten als auch für eine Matrix benutzt werden.
~ = Textvariable – nur für Matrix.

Die Texte werden fortlaufend eingegeben. Soweit keine Blocktrennung ‚.p‘ vorhanden ist, werden alle Textzeilen bis zur max. Blockzeilenzahl in einen Block übernommen. Leerzeilen

zählen mit, werden jedoch nicht graviert. Soll eine Leerzeile ausgegeben werden, dann ist diese Zeile mit SPACE (‚ ‚) einzugeben.

In den Text kann eine laufende Nummer eingefügt werden. Die Laufende Nummer wird mit der Tastenkombination () eingeleitet und beendet. Für Textliste und Matrix ist nur eine laufende Nummer erlaubt. Die laufende Nummer wird mit jedem neuen Block (Schild) inkrementiert. Eine laufende Nummer kann sowohl formatiert als auch unformatiert vorgegeben werden.

Unformatierte Eingabe.

Die unformatierte Eingabe wird gekennzeichnet durch () evtl. gefolgt von einer Startzahl (z.B. �1). Ist die Startzahl nicht angegeben (z.B. nur �), dann beginnt die laufende Nummer mit ‚1‚. Folgen auf die Startzahl weitere Zahlen, die nicht inkrementiert werden dürfen, dann muß die laufende Nummer durch () begrenzt werden (z.B. �1�456).

Die Laufende Nummer im Serienschild wird mit Eingabeparameter . TextEffekt . Inc Laufende Nummer inkrementiert.

Formatierte Eingabe.

Die Eingabe von führenden Nullen in der Laufenden Nummer ist erlaubt. Ein Zahlenüberlauf (Grenzwert) wird jedoch nicht geprüft.

Textvariable für Matrix benutzen.

Das Zeichen (~) ist der Platzhalter für den variablen Text. Die variablen Texte folgen unmittelbar nach dem vordefinierten Rahmentext – für jeden Eintrag eine Textzeile.

Texte übernehmen.

Mit dem Windows – Editor können sowohl externe Textdateien eingelesen, als auch Texte über die Zwischenablage übernommen werden. Sind Texte über das Dateimenü des Editors eingelesen worden, dann müssen diese zur übernahme in die Datei ‚SERTXT.TXT‘ gespeichert werden. Die Datei ‚SERTXT.TXT‘ befindet sich im Hauptverzeichnis des Programmes.

Soll ASCII/ANSI Text aus einem anderen Windows Programm übernommen werden, empfehlen wir folgende Vorgehensweise:

  1. Aktivieren Sie das Programm aus welchem Sie Text übernehmen wollen. Markieren Sie den Text und übernehmen diesen in die Windows Zwischenablage.
  2. Wählen Sie Serienschilder . Text editieren.
  3. übernehmen Sie den markierten Text aus der Zwischenablage in den Texteditor.
  4. Beenden Sie den Texteditor. Die Abfrage ‚Aktuelle änderung speichern‘ (in ‚SERTXT.TXT‘) mit ‚JA‘ bestätigen. Soweit im Editor kein anderer Dateiname eingeben wurde, bleibt die Datei ‚SERTXT.TXT‘ voreingestellt und muß nicht erneut eingegeben werden.

Textliste erzeugen.

Jedes Schild enthält eigenen Text und evtl. eine laufende Nummer <AltGr 3> (�).

Schilder mit einer Textliste erzeugen. Für Schilder mit Textlisten sind zuvor die vollständigen Textlisten für alle Blöcke einzugeben. In die Blöcke werden dann fortlaufen die Texte bis zur max. Zeilenzahl übernommen. Nicht benutzte Zeilen können als Leerzeilen ausgeschaltet bzw. Blöcke mit ‚.p‘ begrenzt werden. Eine laufende Nummer kann an jeder Stelle definiert werden und mit jeder weiteren Markierung () inkrementiert werden.

Matrix erzeugen.

Die Schilder enthalten gleichen Text, Textvariablen <AltGr +> (~) und laufende Nummern <AltGr 3> (�). Für eine Schildmatrix sind zuvor der Rahmentext und die variablen Texte vollständig einzugeben. Im Rahmentext kann eine laufende Nummer () und/oder eine Textvariable (~) definiert werden.


Beispiel für eine Textmatrix

Arbeitsgrenzen (Materialgröße): Abmessung von X=300mm x Y=200mm.

Schild Daten für 48 Schilder je 49mm x 24mm.

Anzeige der 3 Textzeilen im Editor.

Matrix erzeugen

Da für die vorgenommenen Einstellungen die Textzeile Frankfurter Hof zu lang ist erfolgt zunächst eine Warnung vom Programm. Sie können die Warnung ignorieren (überschreitung tolerieren) oder die überschreitung z.B. automatisch korrigieren.

Warnung nach Matrix erzeugen.

Ergebnis aus Matrix erzeugen.

Fräsdaten exportieren

überprüfen Sie mit dem Hilfsmittel die Daten. Sie erhalten eine Draufsicht der breiten Fräserspur. Für dieses Hilfsmittel ist eine korrekte Eingabe der Werkzeuge nötig.

Ergebnis der Fräsdatenanzeige.

 

Exportieren Sie Ihre Fräsdaten mit Datei . direct mill. Der erste Export sollte immer über direct millerfolgen. Alle weitere Exporte können auch über das Hilfsmittel direct mill Auto . Auto Export erfolgen. Auto Export verwendet immer den zuletzt verwendeten Exportweg.

Serienschild – Matrix für runde Marken

Rand der 1. Marke eingeben

Layer Reihe . kacheln: Marke vervielfältigen.

Alle Ränder der Marken.

Schild Daten.

Eingaben im Texteditor.

Matrix erzeugen.

Alle Marken mit Text.

Aufgabenstellung.

Aus einer Platte 400mm x 300mm sollen runde Marken � 40mm mit einem Bohrloch � 4mm ausgefräst werden. Die Marken sollen eine fortlaufende Nummer und den festen Text ‚KLW‘ enthalten.

1Programm einstellen.

Sollten sich noch Daten der letzten Arbeiten im Programm befinden, dann sichern Sie diese mit Datei . speichern oder speichern unter. Danach löschen Sie alle Datenspeicher mit Datei . Neu.

Stellen Sie Ihren Arbeitsbereich in Layout . Grenzenmit einer Abmessung von X=400mm x Y=300mm, Nullpunkt links oben ein.

2Marken eingeben.

Wählen Sie Layer #2 als AktLayer und zeichnen eine Marke an die Stelle X=0 und Y=0 (links – oben).

Die Grafik muß um den Fräserradius (hier FrS = 1,0mm) korrigiert werden. Vervielfältigen Sie die Marke mit Layout . Layout . Layer Reihe . kacheln.

Definieren Sie das Layerwerkzeug.

Werkzeugdaten:

FrS = 1.0mm; FWi = 0; FrK = 0.

FEt = 1,5; Off = 1mm;

VXY = 1,0m/min; EVZ = 0,7m/min;

Spd = 30000; WSt = 2.

3Serienschild eingeben.

Wählen Sie Layer #0 als AktLayer für die Gravur.

Definieren Sie das Layerwerkzeug.

Werkzeugdaten:

FrS = 0.15mm; FWi = 20; FrK = 0.

FEt = 0,2; Off = 1mm;

VXY = 0,8m/min; EVZ = 0,7m/min;

Spd = 30000; WSt = 1

Wählen Sie Text . Serienschilder . Schild Daten und geben Sie die Daten gem. Abbildung ein.
Wählen Sie Serienschilder . Text editieren und geben Sie den nachfolgenden Text ein.

1. ZeileDie 1. Textzeile enthält nur ein Space (Leertaste) als Platzhalter.
2. ZeileDie 2. Textzeile enthält die Laufende Nummer (Marke ‚‚) beginnend mit 1.
3. ZeileDie 3. Textzeile enthält den festen Text (‚KLW‘).

Beenden Sie den Texteditor. Die Abfrage geänderten Text übernehmen quittieren Sie mit JA.

Hinweis: Die Zieldatei ist im Allgemeinen voreingestellt. Wurde der Dateinamen z.B. durch Datei . öffnen umgestellt, dann speichern Sie die Daten in die Datei SERTXT.TXT.

Wählen Sie Serienschilder . Matrix erzeugen und die Textanordnung wird angezeigt. Nach Grafik Normerhalten Sie die komplette Gravuransicht mit den zuvor erzeugten Marken.
4Fräsdaten exportieren.

Exportieren Sie Ihre Fräsdaten mit Datei . direct mill.Für die komplette Arbeit müssen die Layer #0 (Gravur) und Layer #1 (Ausfräsung) exportiert werden.

 

 

Fertig !